Biotonne im Sommer richtig pflegen – 5 einfache Gewohnheiten
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Im Sommer wird die Biotonne schnell zum Problemfall: Bei Wärme zersetzen sich Küchenabfälle schneller, es riecht unangenehm, und Fliegen nutzen jede Gelegenheit, ihre Eier abzulegen. Die gute Nachricht: Mit ein paar Gewohnheiten bekommst du das gut in den Griff.
1. Feuchtigkeit ist der Hauptgegner
Je feuchter der Inhalt, desto schneller entstehen Gerüche. Lass nasse Abfälle wie Kaffeefilter oder Obstreste kurz abtropfen und wickle sie in Zeitungspapier ein. Rasenschnitt am besten erst anwelken lassen, bevor er in die Tonne kommt.
2. Fleisch- und Fischreste immer einwickeln
Diese Abfälle ziehen Fliegen besonders an. In Zeitungspapier oder Papiertüten eingewickelt sind sie für Fliegen deutlich schwerer zu erreichen. Plastiktüten – auch „kompostierbare" – gehören in den meisten Kommunen nicht in die Biotonne; im Zweifel hilft ein Blick in die Abfallsatzung deiner Gemeinde.
3. Der Tonnenrand entscheidet
Fliegen legen ihre Eier bevorzugt am Rand und an der Deckelunterseite ab – nicht mitten im Abfall. Wische Rand und Deckel regelmäßig ab. So nimmst du dem Madenproblem die Grundlage, bevor es entsteht.
4. Standort und Deckel
Stelle die Tonne möglichst in den Schatten und halte den Deckel immer geschlossen. Schon wenige Grad weniger verlangsamen Zersetzung und Geruchsbildung spürbar.
5. Nach der Leerung: kurz pflegen
Spüle die Tonne gelegentlich mit Wasser aus und lass sie offen trocknen. Eine trockene Tonne riecht weniger und bietet Maden schlechtere Bedingungen.
Wenn das nicht reicht: Streu als Unterstützung
Bleiben Feuchtigkeit und Geruch trotzdem ein Thema – etwa in Mehrfamilienhäusern mit voller Tonne – kann ein mineralisches Tonnenstreu wie unser myTonni unterstützen: Es hilft, Feuchtigkeit zu binden und Gerüche zu reduzieren. Wichtig: Ein Streu ergänzt die Pflege-Gewohnheiten, es ersetzt sie nicht.
Weiterlesen: Problemseite „Maden in der Biotonne – was wirklich hilft"