Ölflecken auf Pflaster und Beton entfernen – so gehst du vor
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Ein undichter Motor, ein umgekippter Kanister – und schon ziert ein dunkler Fleck die Einfahrt. Entscheidend ist, wie schnell und in welcher Reihenfolge du reagierst.
Frischer Fleck: Zeit ist alles
Solange das Öl noch flüssig auf der Oberfläche steht, ist es am leichtesten zu entfernen. Jetzt gilt: nicht verreiben, nicht mit Wasser wegspülen – beides vergrößert den Schaden. Öl darf außerdem nicht in die Kanalisation oder ins Erdreich gelangen.
Schritt für Schritt mit Ölbindemittel
1. Großzügig abstreuen: Bedecke den gesamten Fleck mit Ölbindemittel (z. B. unser ÖlBond, Typ 3R). Das Granulat saugt die Flüssigkeit auf.
2. Einwirken lassen: Je nach Menge einige Minuten bis länger – die konkrete Einwirkzeit steht auf der Verpackung.
3. Einarbeiten: Mit einem Besen leicht einkehren, damit das Granulat auch Öl aus den Poren aufnimmt.
4. Aufnehmen und entsorgen: Das gesättigte Granulat zusammenkehren. Mit Öl getränktes Bindemittel ist in der Regel gefährlicher Abfall – entsorge es nach den Vorgaben deiner Kommune, nicht im Hausmüll – im Zweifel weiß der örtliche Wertstoffhof Bescheid.
5. Bei Bedarf wiederholen.
Alter, eingezogener Fleck: realistische Erwartungen
Ist das Öl bereits in Beton oder Pflaster eingezogen, holt ein Bindemittel es nicht mehr vollständig heraus. Dann helfen mechanische Reinigung, spezielle Reiniger oder im Extremfall der Austausch einzelner Steine. Ein Bindemittel verhindert vor allem, dass sich frisches Öl weiter ausbreitet – deshalb lohnt es sich, immer etwas davon in Garage oder Werkstatt zu haben.
Passendes Produkt: ÖlBond Ölbindemittel Typ 3R