Staunässe bei Topfpflanzen vermeiden – Drainage richtig anlegen
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Das häufigste Todesurteil für Zimmerpflanzen ist nicht Vergessen, sondern zu gutes Gießen: Steht Wasser dauerhaft im Topf, bekommen die Wurzeln keine Luft mehr und beginnen zu faulen. Von außen sieht das paradox aus – die Pflanze lässt Blätter hängen, als wäre sie durstig.
Staunässe erkennen
- Erde ist dauerhaft nass, oft mit modrigem Geruch
- Blätter werden gelb und fallen ab, obwohl gegossen wird
- Im Übertopf steht sichtbar Wasser
- Trauermücken fühlen sich in dauerfeuchter Erde besonders wohl
Drainage: die einfache Lösung
Eine Drainageschicht aus Granulat am Topfboden schafft einen Puffer: Überschüssiges Gießwasser sackt nach unten, die Wurzeln stehen nicht im Nassen – und das Granulat gibt die gespeicherte Feuchtigkeit langsam wieder ab.
- Unterste Schicht: 2–5 cm Pflanzgranulat in den Topf füllen (je größer der Topf, desto höher die Schicht).
- Substrat einfüllen: Blumenerde darauf geben – für schwere Erde lohnt es sich, zusätzlich Granulat unterzumischen.
- Einpflanzen und angießen wie gewohnt.
- Kontrolle: Nach dem Gießen kein stehendes Wasser im Übertopf lassen.
Bonus: bessere Wasserversorgung im Sommer
Der gleiche Mechanismus hilft auch andersherum: Weil das Granulat Wasser speichert und langsam abgibt, übersteht die Pflanze heiße Tage und kurze Urlaube deutlich besser als in reiner Erde.
Unsere Empfehlung
Wir nutzen dafür BiLaTon Pflanzgranulat aus vulkanischem Gestein: pH-neutral, laut Hersteller frei von chemischen Zusätzen – als Drainageschicht, Substrat-Beimischung oder komplett für Hydrokultur.